Gewaltfreie Kommunikation Übungen – Gefühle erkennen

 

Schritt 2: Die Gefühle

In der Gewaltfreien Kommunikation sind als zweite Komponente (neben der Beobachtung als erste) die Gefühle zentral. Wichtig ist, einen Wortschatz an Gefühlen zu entwickeln, um so unsere Gefühle klar und deutlich beschreiben zu können. Es wird dabei eine Unterscheidung vorgenommen zwischen dem Ausdruck von „wahren“ Gefühlen und Aussagen, von denen wir denken es handle sich um Gefühle hinter denen sich jedoch Gedanken oder das was wir über jemanden anderen denken (Bewertungen / Interpretationen) verstecken.

zB. Ich fühle mich betrogen – Betrogen ist kein Gefühl, sondern, das was wir über den anderen denken (Bewertung)

Ich habe das Gefühl, dass ich das nicht schaffe – auch hier handelt es sich nicht um eine Gefühl, sondern ein Gedanke.

Gewaltfreie Kommunikation Übung: Auch wenn jemand Interpretation, Gedanken, Analysen usw. ausspricht, können Sie mit dem Gefühl dahinter in Kontakt kommen, indem Sie auf den Tonfall und den Gesichtsausdruck achten. Welche Gefühle vermitteln Ihnen diese Personen hier? Was vermuten Sie?

Antworten (Vorschläge):

Irritiert, ärgerlich, bedrückt, frustriert, niedergeschlagen, enttäuscht, gestresst, besorgt

Aus Trainingsbuch Gewaltfreie Kommunikation von Ingrid Holler (S.65,66)

Alle Gewaltfreie Kommunikation Übungen finden Sie hierEin zusätzliches Übungsbuch, sowie das Skript zum Seminar frei verfügbar zum download finden Sie hier.

Falls Sie Interesse daran haben, die Gewaltfreie Kommunikation nach Marshall B. Rosenberg kennen zu lernen oder ihr Wissen darin zu vertiefen, stehen wir Ihnen gerne bei Fragen zur Verfügung oder Sie nehmen an einem unserer Einführungsseminaren sowie Aufbauseminaren in die Gewaltfreie Kommunikation teil. Falls sie bereits Erfahrung mit der GFK gemacht haben, können Sie auch an unseren Übungsgruppen in Nürnberg teilnehmen.

Posted in: Übungen in GFK

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